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Zug, Februar 2021

Kontakt


    Mitteilung an die Bauherrschaft

    *Pflichtfelder



    Bauherrschaft der Wohnüberbauung Göbli ist die Zuger Pensionskasse. Sie hat ihren Sitz in der Stadt Zug und versichert als öffentlich-rechtliche Anstalt das Staatspersonal, das Personal von Gemeinden und Organisationen, die im öffentlichen Bereich tätig sind, sowie Lehrkräfte. 2020 hat die Zuger Pensionskasse das Grundstück Göbli mit dem Ziel erworben, eine qualitätsvolle, nachhaltige Wohnüberbauung zu realisieren.

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    Vision

    Vision

    Wohnüberbauung Göbli –
    Das Besondere zwischen Stadt und Landschaft

    Der Quartierteil Lüssi im Stadtzuger Quartier Guthirt sowie der Quartierteil Göbli im Baarer Quartier Baarermatt werden in den nächsten Jahren in Richtung Zugerberg erweitert. Um eine Überbauung von hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität zu schaffen, legt der Bebauungsplan «Lüssi Göbli» verbindliche Richtlinien fest. Zudem gilt es, fortschrittliche Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen. Die Überbauung wird in Etappen realisiert. In der ersten Etappe entstehen sechs Mehrfamilienhäuser im Göbli in Baar, die Erweiterung des Quartierteils Lüssi wird in einer zweiten Etappe geplant und umgesetzt.

    Der Perimeter Lüssi Göbli hat eine Gesamtfläche von 34’500 Quadratmetern und eine Geschossfläche von 25’210 Quadratmetern. Der Arealteil Göbli (oberhalb der Göblistrasse) zeichnet sich durch einen grosszügigen Quartierfreiraum aus.

    Bebauungsplan

    Um ein organisches Wachstum zu erzeugen, sieht der Baarer Bebauungsplan vor, die heterogenen Strukturen der bestehenden Bebauungsmuster und Verkehrswege weiterzuführen. Dabei bleibt ein grosser, öffentlich zugänglicher Quartierfreiraum erhalten. Er wird mit unterschiedlich nutzbaren Grünflächen naturnah gestaltet. Zur hohen Aufenthaltsqualität tragen Sitz- und Spielmöglichkeiten, Grillplätze, ein Schattendach und Orte zum Verweilen bei. Der bisher eingedolte Arbach, der entlang der Göblistrasse in Richtung Westen fliesst, wurde bereits geöffnet. Er verbindet das Siedlungsgebiet mit der Landwirtschaftszone und dient mit naturnah gestalteten Uferbereichen als Erholungsraum für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers. Als verbindendes Element zwischen den Wohnüberbauungen auf Zuger und Baarer Seite wird die Göblistrasse zu einer mit Bäumen bepflanzten Allee.

    Vision

    Im Gebiet Göbli soll eine attraktive Wohnüberbauung mit einer einzigartigen Atmosphäre entstehen. Mit hohem Wohnkomfort, überzeugender Architektur, verkehrsfreien, vielfältig nutzbaren Aussenräumen und fortschrittlichen Nachhaltigkeitsstandards hebt es sich von anderen Projekten ab. Es werden rund 170 Mietwohnungen erstellt. Die verschiedenen Wohn- und Angebotswelten sprechen Menschen, die Begegnung und Gemeinschaft schätzen, ebenso an wie die Geniesser einer diskreten Privatsphäre. Um städtebaulich und architektonisch überzeugende Vorschläge für die Überbauung zu erhalten, führte die Zuger Pensionskasse – Eigentümerin und Bauherrin des Arealteils Göbli – einen Projektwettbewerb durch.

    Ziele im Überblick:

    • überzeugende Architektur und Umgebungsgestaltung
    • wertvoller Übergang zwischen bebauter und unbebauter Landschaft
    • fortschrittlicher und umfassender Nachhaltigkeitsstandard
    • unterschiedliche Wohn- und Angebotswelten für ein breites Zielpublikum
    • Wirtschaftlichkeit

    Wohn- und Angebotswelten
    Die neue Überbauung im Göbli soll lebendig und gut durchmischt sein. Verschiedene Wohn- und Angebotswelten, die sich punkto Lage und Aussenraum, Wohnungslayout und Ausstattung voneinander unterscheiden, sprechen ein breites Zielpublikum an.

    Grüne Umgebung
    Die Gestaltung des Aussenraums soll für ein gutes Mikroklima sorgen, die Biodiversität fördern und eine hohe Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner schaffen. Da es auf dem Areal keinen Autoverkehr gibt, kann der Anteil an versiegelten Flächen geringgehalten werden. Auf seltene und bedrohte Arten, die sich auf dem Areal und in der Umgebung befinden, nimmt die Gestaltung Rücksicht. Der bereits renaturierte Aabach mit seinen artenreich bepflanzten Ufern trägt schon heute zur Förderung der Biodiversität bei.

    Nachhaltigkeit
    Nachhaltiges Bauen erfordert eine Betrachtung des gesamten Lebenszyklus von Bauten und Anlagen unter Einbezug ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte. Die Zuger Pensionskasse möchte mit einem über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Projekt ihre Verantwortung als nachhaltige Bauherrin wahrnehmen. Zum umfangreichen Massnahmenkatalog zählt der effiziente und achtsame Umgang mit den Ressourcen.

    2000-Watt-Gesellschaft
    Die Einwohnergemeinde Baar ist seit 2002 als Energiestadt zertifiziert. Energiestädte fördern erneuerbare Energien, umweltverträgliche Mobilität und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen. Die Überbauung Göbli wird nach den Leitsätzen der 2000-Watt-Gesellschaft entwickelt. Im Zentrum stehen minimale CO2-Emissionen und ein niedriger Ressourcenbedarf für die Erstellung und den Betrieb des Quartiers. Die Wärmeerzeugung durch Wärmepumpen und die Stromproduktion mittels Photovoltaik-Anlagen reduzieren den CO2-Ausstoss im Betrieb auf ein Minimum. Es werden langlebige Haustechnikkonzepte mit angemessenen Betriebs- und Unterhaltskosten umgesetzt.

    Gesundes Raumklima
    Bei den Materialien liegt der Fokus auf schadstoff- und emissionsarmen Baustoffen, Qualität und Langlebigkeit. In Kombination mit einer guten Tageslichtversorgung und einem durchdachten Lüftungskonzept wird ein gesundes und angenehmes Raumklima erzeugt.

    Begegnung
    Die Möglichkeit, bei Bedarf und Interesse soziale Kontakte zu pflegen, wird durch Begegnungsorte im Gebäude und im Aussenraum geschaffen. Dazu zählen Gemeinschaftsräume, die Gestaltung der Treppenhäuser und Eingangshallen sowie die Anordnung von Flächen und Räumen mit angemessenem Bezug zur inneren und äusseren Erschliessung. Im Aussenraum fördern Wege und Plätze als halböffentliche Räume die Begegnung unter Gewährung der Privatsphäre.

    Lage

    Lage

    Die Wohnüberbauung Göbli entsteht im Baarer Quartier Baarermatt an der Grenze zum Zuger Stadtgebiet. Das Areal befindet sich an der Schnittstelle zwischen Siedlungsgebiet und Landwirtschaftsfläche. Im Süden wird es von der verkehrsberuhigten Göblistrasse begrenzt, im Osten erstreckt sich ein weitläufiger Erholungsraum in Richtung Zugerberg. Das Nachbargrundstück südlich der Göblistrasse ist bereits ausgesteckt.

    Eingebettet zwischen Albis und Zugerberg, dem Zürcher Sihlwald und den ländlichen Gemeinden Ägeri, Neuheim und Menzingen, ist Baar an viele Wälder, Frei- und Erholungsräume angebunden. Auf der anderen Seite liegen an der Grenze zum Baarer Siedlungsgebiet und zur Stadt Zug auch alle Annehmlichkeiten des urbanen Lebens: kurze Wege zu Schulen, Arbeitsplätzen und Einkaufszentren sowie beste Anbindungen an den Nah- und Fernverkehr via ÖV und motorisiertem Individualverkehr.

    Erschliessung
    In der neuen Überbauung steht pro Wohneinheit mindestens ein Parkplatz zur Verfügung. Da es innerhalb der Überbauung keinen Autoverkehr geben soll, wird eine Tiefgarage erstellt. Die Erschliessung erfolgt von Norden her über die Baarermattstrasse und von Süden her über die Göblistrasse. Zudem ist die Siedlung an das Velonetz angeschlossen und wird über genügend Veloabstellplätze verfügen.

    Projekt

    Projekt

    Resultat Studienwettbewerb 2021

    Im Rahmen der Präqualifikation bewarben sich 54 Teams, von denen 12 zum Wettbewerb eingeladen wurden, darunter 4 Jungteams ab dem Gründungsjahr 2010. Innerhalb der festen Vorgaben des Bebauungsplans lieferten die Teams eine bemerkenswerte Bandbreite an unterschiedlichen, qualitativ ansprechenden Lösungsvorschlägen.

    Zur Weiterbearbeitung empfahl die Jury Beiträge aus drei unterschiedlichen Wettbewerbsabgaben. Während die Ausarbeitung der zwei ausgewählten Architekturentwürfe unterschiedlichen Baufeldern zugeteilt wurde, wird der Aussenraumentwurf für das gesamte Areal ausgearbeitet.

    1. Rang/1. Preis
    «PICKNICK»
    Lütjens Padmanabhan
    Architekten, Zürich

    Die hell lasierten Holzbauten mit den markant ausladenden Dächern der Lütjens Padmanabhan Architekten aus Zürich wirken wie anmutige Scheunen in einer weichen Landschaft. Hier gelingt eine Neuinterpretation der ortsangestammten Bauweise. Trotz enger Vorgaben der Holzbauweise wirken die Bauten nicht kleinteilig, sondern grosszügig, modern und selbstverständlich. So entstehen luftige Wohnungen, die den drei im Bebauungsplan definierten Wohnwelten entsprechen. Die Wohnungsgrundrisse sind durch eine zentrale, teils zweiseitig belichtete Wohnhalle geprägt. Alle Räume breiten sich gegen den Balkon aus, sodass die gesamte Wohnungsbreite als Aussicht dient. Der Entwurf folgt den Standards für nachhaltiges Bauen mit innovativen Ideen. So werden zum Beispiel Photovoltaikanlagen nicht nur auf den Dächern, sondern auch als gestaltgebende Balkonbänder installiert. In Kombination mit transparenten Balkongeländern wirken sie hell und leicht.

    Das Projekt «PICKNICK» wird für die Baufelder A, B, E und F ausgearbeitet.

    2. Rang/2. Preis
    «VARIATIONEN DER LEBENSRAUMQUALITÄT»
    BRUTHER, Zürich

    Radikal nachhaltig ist der minimalistische Entwurf der Architekten BRUTHER aus Zürich. Reduktion lautet das Credo. Es erstreckt sich von einer rohbauartigen Konstruktion über CO2-neutralen Beton bis zur Nichtausnutzung von Flächen. Was dabei entsteht, mutet jedoch nicht sparsam an, sondern im Gegenteil offen und grosszügig wie ein loftartiges Ferienhaus. Alle Wohnungen folgen dem gleichen strukturellen Prinzip – einem Skelettbau auf einem Raster von fünfeinhalb auf fünfeinhalb Metern, in dessen Mitte sich die Bäder befinden. Entlang der Fassaden sind möglichst grosse Wohnräume angeordnet und in die vollflächige Verglasung Wintergärten integriert. Besonders innovativ sind die Zwischengeschosse der Maisonnette-Wohnungen, denn sie werden einfach als Holzbau in das Betongerüst eingelassen. Die Konstruktion setzt auf Dauerhaftigkeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität sowie eine Reduktion der Betriebsenergie durch Solareinträge.

    Der Entwurf «VARIATIONEN DER LEBENS­­RAUM­­QUALI­TÄT» berücksichtigt die vom Bebauungsplan geforderten Wohn- oder Angebotswelten. Er wird für die Baufelder C und D ausgearbeitet.

    Spezialpreis
    Landschaftsarchitektur
    «mondviolen»
    Haag Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich

    Die Haag Landschaftsarchitektur GmbH aus Zürich legt ein stimmungsvolles, ganzheitliches Freiraumkonzept mit verschiedenen, sorgfältig gestalteten Teilräumen vor. Stadtklima, Ökologie und Regenwassermanagement werden nicht als isolierte Aufgaben betrachtet, sondern als integraler Bestandteil der Gestaltung des Quartiers. Drei Fliegen mit einer Klappe schlägt zum Beispiel ein Teich in der Mitte des Areals. Er muss nicht künstlich gespeist werden, da er als Auffangbecken für Regenwasser dient, das von den Häusern eingeleitet wird, und darüber hinaus natürlich als Wohlfühloase und Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner.

    Der Aussenraum ist organisch mit dem Ufer des Arbachs verzahnt. Er gliedert sich in eine Vielzahl von Teilräumen, in denen Spielangebote unter Bäumen und Gemeinschaftsnutzungen am Bachufer ebenso Platz haben wie private Aussenbereiche im Schutz bunt bepflanzter Rabatten. Die Wiese der angrenzenden Landwirtschaftsfläche scheint in das Herz der Anlage hineinzuwachsen. Hier befindet sich der «Grüne Hof», stimmungsvoll gerahmt von der lockeren Uferbepflanzung des Bachs.

    Gemeinsames Vorprojekt

    Obwohl die Architekturentwürfe «PICKNICK» und «VARIATIONEN DER LEBENSRAUMQUALITÄT» sehr verschieden und eigenständig sind, gehen sie auf ähnliche Weise mit den Herausforderungen des Bebauungsplanes um und können kombiniert werden. Mit seinem offenen Bezug zur umliegenden Landschaft und differenziert gestalteten Teilräumen verträgt sich auch das Aussenraumkonzept des Projektes «mondviolen» gut mit den beiden Architekturprojekten. Die Kombination der drei ausgewählten Projekte sorgt für eine hohe Architektur- und Nutzungsvielfalt und stellt die optimale Einbettung der Überbauung in die umliegende Landschaft sicher.

    Im nächsten Schritt werden die Verantwortlichen der drei siegreichen Teams zusammen ein Vorprojekt erarbeiten.

    Prozess
    Download Jurybericht (PDF)

    Prozess

    Prozess

    Das Areal Lüssi Göbli befindet sich in einer Wohnzone und unterliegt einer Bebauungsplanpflicht sowie einer Bebauungsplanpflicht für öffentliche Räume.

    2009 führten die Gemeinde Baar und die Stadt Zug zusammen mit den Grundeigentümern einen Studienauftrag mit vier eingeladenen Planungsteams durch. Daraus gingen Graber Pulver Architekten AG, Bern, in Zusammenarbeit mit Hager Landschaftsarchitekten, Zürich und Berlin, als Sieger hervor. Das Bebauungskonzept überzeugte die Jury, bestehend aus Vertretern der Baubehörden von Zug und Baar, Planern und Architekten, aufgrund seiner sorgfältigen Analyse des Ortes. Die Erkenntnisse des Studienauftrags wurden weiterentwickelt und in den Baarer Bebauungsplan «Lüssi Göbli, Baar» eingebracht. Im Bebauungsplan sind Baufelder, Erschliessungsflächen, Geschosszahl, Nutzungsmass etc. grundeigentümerverbindlich festgesetzt. Der Bebauungsplan wurde 2013 von der Baudirektion des Kantons Zug genehmigt.

    2020 hat die Zuger Pensionskasse den Arealteil Göbli mit dem Ziel erworben, eine qualitätsvolle, nachhaltige Wohnüberbauung zu realisieren.

    2021 führte die Zuger Pensionskasse einen einstufigen Projektwettbewerb mit offener Präqualifikation durch, für den der Bebauungsplan «Lüssi Göbli Baar» die verbindliche Grundlage bildete. Im Januar 2022 wurde das Resultat des Wettbewerbs veröffentlicht. Die Jury empfiehlt Teile aus drei unterschiedlichen Wettbewerbsabgaben zur kombinierten Weiterbearbeitung. Im nächsten Schritt wird das Vorprojekt ausgearbeitet. Die Baueingabe ist für Mitte 2022 geplant.

    Dialog

    Dialog

    Häufige Fragen

    • Welche Planungsschritte sind bisher erfolgt?

      Für die beiden Parzellen wurde 2009 ein gemeindeübergrenzender Studienauftrag durchgeführt. Anhand des Siegerprojekts von Graber Pulver Architekten AG und Hager Landschaftsarchitekten AG wurde anschliessend für das Gemeindegebiet und das Stadtgebiet Zug jeweils ein separater Bebauungsplan ausgearbeitet. Der Baarer Bebauungsplan «Lüssi Göbli, Baar» wurde 2013 von der Baudirektion genehmigt und die Reserve-Bauzone freigegeben. Auf der Basis dieses Bebauungsplans wird aktuell der Projektwettbewerb für die architektonische Ausgestaltung des Areals durchgeführt.

    • Was zeichnet die Überbauung aus?

      Die Überbauung Göbli hebt sich durch den hohen Wohnkomfort, die überzeugende Architektur und insbesondere durch die verkehrsfreien, vielfältig nutzbaren Aussenräume von anderen Projekten ab. Der bisher eingedolte Aarbach, der entlang der Göblistrasse in Richtung Westen fliesst, wurde bereits geöffnet und trägt zur einzigartigen Atmosphäre des Areals bei.

    • Wo befindet sich das Göbli Areal?

      Der Perimeter Lüssi Göbli befindet sich auf der Gemeindegrenze zwischen Zug und Baar – dort wo die beiden Quartiere Guthirt und Göbli an der Göblistrasse aufeinandertreffen. Das Göbli Areal bezeichnet den Teil des Perimeters, der nördlich des Aarbachs auf dem Gemeindegebiet Baar liegt.

    • Wer ist Eigentümerin der zukünftigen Liegenschaften?

      Die Zuger Pensionskasse mit Sitz in der Stadt Zug ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und versichert das Staatspersonal, Lehrkräfte sowie das Personal von Gemeinden und Organisationen, die im öffentlichen Bereich Aufgaben erfüllen. 2020 hat die Zuger Pensionskasse den Arealteil Göbli mit dem Ziel erworben, eine qualitätsvolle, nachhaltige Wohnüberbauung zu realisieren. Die Mieterträge aus dem Immobilienportfolio leisten einen Beitrag, die Leistungsversprechen gegenüber den Versicherten erfüllen zu können.

    • Wie wird das Areal erschlossen?

      Die Arealerschliessung läuft über die Göblistrasse von Süden und über die Baarermattstrasse von Norden her. Die Parkierung erfolgt über eine Tiefgarage. Es ist ein Parkplatz pro 100 Quadratmeter oder pro Wohnung vorgesehen und mindestens ein Abstellplatz pro Zimmer für Fahrräder.

    • Werden die Arbeiten in Etappen unterteilt?

      Nein, die sechs Gebäude werden alle gleichzeitig erstellt.

    • Werden die Arbeiten in Etappen unterteilt?

      Nein, die sechs Gebäude werden alle gleichzeitig erstellt.

    • Ab wann sind die Mietwohnungen bezugsbereit?

      Die Wohnungen sind frühestens ab 2025 bezugsbereit.

    • Wann starten die Bauarbeiten?

      Die Bauarbeiten starten frühestens im Jahr 2023.

    • Was werden die Mietwohnungen kosten?

      Die neuen Mietzinse können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden, da die Planung für das Neubauprojekt noch nicht so weit fortgeschritten ist.

    • Gibt es auch Eigentumswohnungen?

      Auf dem Areal entstehen ausschliesslich Mietwohnungen – Eigentumswohnungen sind keine geplant.

    • Was soll auf dem Göbli Areal entstehen?

      Im Göbli entstehen sechs Gebäude mit insgesamt 170 Mietwohnungen für Familien, Paare und Singles. Es sind unterschiedliche Wohn- und Angebotswelten angedacht, welche Personen ansprechen, die Gemeinschaft schätzen und solche, die eine diskrete Privatsphäre bevorzugen.

    • Was ist der aktuelle Stand des Projekts?

      Seit Februar 2021 läuft die Präqualifikation zum Projektwettbewerb. Zehn bis zwölf zur Teilnahme am Projektwettbewerb selektionierte Architekturteams werden sich auf der Basis des bestehenden Bebauungsplans «Lüssi Göbli, Baar» Gedanken dazu machen, wie die zukünftige Wohnüberbauung Göbli aussehen wird. Das Resultat wird im Dezember 2021 bekanntgegeben.

    Wir freuen uns auf die Zukunft des Wohnens

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    Hinweis: Für Informationen zum bereits ausgesteckten Nachbargrundstück südlich der Göblistrasse melden Sie sich bitte hier